Aktualisierung Spanien: Mozarabischer Jakobsweg

OutdoorHandbuch 227, Stein-Verlag, 1. Auflage 2008
Stand Juni 2010
Ein herzliches Dankeschön an Rolf Macht, der den Mozarabischen Jakobsweg von Granada nach Mérida im September 2009 gelaufen ist, und dessen umfangreichen Hinweise leider zunächst für lange Zeit dem Spamfilter zum Opfer fielen.

1. Etappe, S. 40, Start am Real Monasterio de las Madres Comendadores de Santiago: Das Monasterio ist anhand der Karte auf S. 37 nicht zu finden. Mein Tipp: sich in einem der Oficinas de Turismo einen kostenlosen Stadtplan aushändigen und dort auch gleich die Calle Santiago zeigen lassen. Wenn man erst mal das Real Monasterio gefunden hat, ist der weitere Weg durch und aus Granada heraus dank der guten Markierung in
Kombination mit dem Reiseführer leicht zu finden.

1. Etappe, S. 43, Weg von der Autobahnunterführung nach Maracena: Im Sept. 2009 war der Weg durch die Unterführung durch einen Bauzaun scheinbar versperrt. Allerdings ermöglichte ein Loch im Zaun den Durchschlupf. Jenseits der Autobahn bin ich dem Reiseführer folgend auf der provisorischen Straße immer geradeaus Richtung Maracena gegangen. In den Ort kam man aber zunächst nicht, da dieser von dem großflächigen Baugelände durch einen Zaun abgetrennt war. Erst nach einigem Suchen habe ich rechts der provisorischen Straße einen Durchlass im Zaun entdeckt.

2. Etappe, S. 48, Weg durch Pinos Puente und nach Los Olivares: Der Weg verläuft inzwischen anders, an der Kirche vorbei weiter auf der Hauptstraße aus dem Ort heraus (siehe hierzu auch die Beiträge von D. Unkel und H. Schloendorff). Am Ortsausgang hat man die Wahl, auf dem neu markierten Camino nach links und dann jenseits des Flusses nach rechts oder aber geradeaus auf der Ruta del Califato Richtung Bucor zu gehen, wo sich beide Wege wieder vereinigen. Wegen heftiger Regenfälle am Vorabend habe ich es in Anbetracht der Ausführungen von Unkel und Schloendorff vorgezogen, die Ruta del Califato zu beschreiten. Sie verläuft bis
Bucor auf einer wenig befahrenen Landstraße. Am Eingang des Weilers Bucor knickt die Landstraße nach rechts ab. Hier muss man nach schräg links in das Dorf hinein abbiegen und dann auf dem Hauptweg an der Dorfkirche vorbei gehen. Wegmarkierungen für die von der Ruta del Califato kommenden Pilger gibt es nicht. Erst hinter Bucor tauchen sie auf und verraten, dass man wieder auf dem Camino de Santiago ist. Der Weg verliert sich dann in einer Olivenplantage (nach den Regenfällen des Vorabends ziemlich matschig), durch die man immer
geradeausgehend wieder auf die Landstraße Richtung Los Olivares kommt. Die Landstraße wird aber nur überquert; die Markierungen führen auf Feldwegen und durch Olivenhaine Richtung Los Olivares. Sie sind allerdings etwas spärlich gesetzt, so dass ich vom Weg abgekommen bin. Das war aber kein Problem, da die Richtung klar war, und ihr folgend bin ich schon nach kurzer Zeit wieder auf den "rechten Weg" gelangt.

2. Etappe, S. 52, Weg von Hausruine/Ziegenstall zur N-432: Anders als von H. Schloendorff
dargestellt, ist der Weg ab dem Ziegenstall Richtung N-432 gut markiert, so dass es keinerlei Orientierungsprobleme gibt.

2. Etappe, S. 52, Weg über die Olivenplantage zur Olivenölfabrik: Von der Schilderung von H.
Schloendorff verunsichert, hatte ich überlegt, auf der N-432 zu bleiben, statt dem im Reiseführer
beschriebenen Weg zu folgen. Nur der starke Verkehr auf der Landstraße hat mich veranlasst, es doch mit der Route bergauf durch die Olivenplantage zu versuchen. Im Nachhinein muss ich sagen: der Weg verläuft genau so, wie von M. Hennemann beschrieben. Man muss auf den von unten deutlich sichtbaren Strommast zuhalten und sollte sich nicht von einem gelben Pfeil, der rechts jenseits eines Zaunes angebracht ist, dazu verleiten lassen, über den Zaun zu klettern. Der Weg führt nicht nur bergauf, sondern zwischendurch auch durch eine
kleine Senke. Weiter oben kommen mehrere Strommasten ins Gesichtsfeld. Ich habe mich weiterhin an dem größten Mast orientiert und bin von dort der Stromleitung nach rechts folgend am nächsten Mast auf den wunderschönen Weg Richtung Olivenölfabrik gelangt, wo auch gleich Camino-de-Santiago-Wegmarkierungen zu sehen waren.

2. Etappe, S. 55, Übernachtung in Alcalá la Real: Nach der langen und sehr anstrengenden Etappe habe ich mich in Alcalá la Real in das erste Hotel am Wegesrand eingecheckt, in das Hotel Torrepalma. Das war ein Fehler: die Übernachtung war mit 46€ die mit Abstand teuerste auf dem ganzen Weg von Granada nach Mérida. Ohne es überprüft zu haben, bin ich mir sicher, dass ich ca. 10 Minuten weiter auf der anderen Seite der Avenida de Andalucia im Hostal Rio Doro günstiger hätte nächtigen können.

4. Etappe, S. 64f, Weg an der Laguna de Saboral: Der Weg vor, an und nach der Laguna de Saboral war nach den ergiebigen Regenfällen der Vortage für mich eine einzige Schlammschlacht. Der Weg an der Laguna war überhaupt nicht mehr begehbar, so dass ich nach rechts in die Olivenplantage ausweichen musste, wo der Untergrund nicht mehr ganz so sumpfig war. Auf dem Weg zur Laguna waren ebenfalls wiederholt entsprechende Ausweichmanöver erforderlich. Bei der Bachüberquerung hinter der Laguna war der Bach kein Problem, aber da Bachbett ein Sumpfcanyon. Nach den paar Metern auf CP-104 stellte sich der Untergrund
zunächst ebenso dar. Bei den ständigen Ausweichmanövern vom tiefen in weniger tiefen Matsch habe ich dann auch den Weg bzw. die Wegmarkierungen aus den Augen verloren, was aber kein Problem war, da man sich auf der terrassierten Fläche praktisch nicht verlaufen kann. Man gelangt schließlich auf einen Staubweg mit festen Untergrund; ab da war der weitere Weg kein Problem. Fazit: für die ca. 4 km durch die Matschregion habe ich gut zwei Stunden gebraucht. Ich frage mich, wie sich dieser Weg erst in der eigentlichen Regenzeit, nach heftigen Niederschlägen im Frühjahr, darstellt. Ggf. empfiehlt es sich dann, nach der Überquerung des
Rio Guadajoz auf der N-432 nach Baena zu gehen.

5. Etappe, S. 68, Weg aus Baena: Anders als von H. Schloendorff behauptet, ist der Weg aus Baena gut und genau so zu finden, wie im Pilgerführer beschrieben. Es ist die Straße neben der Santander-Bank zu nehmen, auf der in regelmäßigen Abständen gelbe Pfeile oder Camino-Aufkleber den Weg weisen. Verglichen mit anderen Orten am Mozarabischen Jakobsweg ist der Weg aus Baena sehr gut markiert. Nach dieser erneuten unzutreffenden Darstellung habe ich auf meinem weiteren Weg nach Mérida Schloendorffs Ausführungen ignoriert.

5./6. Etappe, S. 70-75, Etappenplanung: Ich bin an einem Tag ca. 40 km von Baena nach Santa Cruz gegangen und empfehle dies auch allen anderen Pilgern. Die Strecke ist zwar lang, aber man kommt sehr schnell voran, da man sich überwiegend auf wenig befahrenen Landstraßen bewegt (die ersten 21 km bis Castro del Rio, die letzten 5 km bis Santa Cruz und dazwischen auch noch ein paar km). Da Santa Cruz abseits des eigentlichen Caminos liegt, verlängert sich die Strecke um ca. 6 km. Der große Vorteil diese Etappeneinteilung besteht aber darin, dass sich anderntags der Weg nach Córdoba auf 26 km verkürzt. Dadurch hat man die Chance, Córdoba
schon am frühen Nachmittag zu erreichen. Wenn man zur 18 km kurzen übernächsten Etappe aus Córdoba heraus nach Cerro Muriano erst mittags aufbricht, hat man so praktisch einen ganzen Tag für die Besichtigung von Cordoba gewonnen, ohne dabei auf dem Camino "aussetzen" zu müssen.

5./6. Etappe, S. 74, Weg nach und Übernachtung in Santa Cruz: Sobald man hinter der Farm am rechten Wegesrand auf die Asphaltstraße kommt, sollte man auf dieser nach links gehend bleiben. Es handelt sich um die CP-271, die direkt nach Santa Cruz führt (ca. 5 km). Im Ort endet die CP-271, indem sie auf die CO-3109 stößt. Auf dieser nach links gehend gelangt man zur N-432, wo sich direkt rechts ein Hostal befindet (Name weiß ich nicht mehr, ich vermute es ist das La Galga). In diesem Hostal habe ich für 21€ in einem sehr schönen Zimmer übernachtet.

6. Etappe, S. 74f, Weg aus Santa Cruz zum Camino: Vom Hostal geht man auf dem gleichen Weg zurück, auf dem man es am Vortag erreicht hat. Damit ist man schon auf der CO-3109, die zum Camino zurückführt. Die Straße knickt im Ort nach links ab und führt aus ihm heraus. Man sieht hier auch gelbe Pfeile. Nach ca. 5 km kreuzt der Camino die Landstraße, die man nach links verlässt (auch hier gelbe Pfeile).

6. Etappe, S. 75, Weg nach Cordoba: Nach den starken Regenfällen in der vorhergehenden Nacht war der Weg auf den ca. 6 km von der CO-3109 bis zur Farm Torre Juan Gil Alto sehr mühselig und nur langsam zu bewältigen, da total matschig. Danach war der weitere Weg unproblematisch.

7. Etappe, S. 80f, Weg aus Cordoba heraus: Der Weg ist bis auf eine Ausnahme sehr gut beschrieben. Die Ausnahme betrifft den Weg vom öffentlichen Park zur Calle de los Cinco Caballeros. Die Tiefgaragenausfahrt, an der man sich orientieren soll, habe ich nirgends gesehen und nur mit einheimischer Hilfe bin ich zur Cinco Caballeros gelangt. So kommt man dort hin: den Park wie beschrieben am linken Rand durchqueren und die folgende Querstraße am Zebrastreifen überqueren; danach entweder nach links gehen und dann um das Eckhaus
herum scharf rechts in die fast in entgegengesetzter Richtung verlaufende Straße einbiegen oder vom Zebrastreifen aus zwischen den Häusern zu eben dieser Straße gehen und auf diese nach rechts abbiegen; diese Straße teilt sich nach wenigen Metern in drei Straßen - die mittlere Fortsetzung (an der Ecke zwischen ihr und der links abzweigenden Straße einige Bäume) ist die Calle de los Cinco Caballeros.

7. Etappe, S. 82f, Weg durchs Neubaugebiet Urbanisación Parasío Arenal: Im Sept. 2009 hörten die Wegmarkierungen mit dem Beginn des Neubaugebietes auf; Straßenschilder, an denen man sich anhand des Reiseführers hätte orientieren können, waren (noch?) nicht vorhanden. Hätte man in der konkreten Situation auf google-maps zugreifen können, wäre die Orientierung in Verbindung mit dem Reiseführer auch kein Problem gewesen, wie ich im Nachhinein festgestellt habe. Vor Ort hatte ich mich per GPS Richtung Norden bzw. Cerro Muriano orientiert (so viel Technik hatte ich dann doch dabei), war dann aber wiederholt mit dem Problem konfrontiert, dass die Straßen in dem Neubaugebiet und an seiner nördlichen Peripherie nicht einfach geradeaus, sondern eher in vielen Kurven, Windungen und manchmal in Sackgassen hinein verlaufen. Nach vielem Hin- und Her bin ich schließlich auf die S. 83, 2.Absatz, erwähnte Asphaltstraße (= CP-319) gekommen, von der nach wenigen Metern der Camino nach links ins Gelände ausgeschildert war.

7. Etappe, S. 84, Cerro Muriano: Erwähnt werde sollte m.E., dass bei Cerro Muriano eines der bekanntesten und bedeutendsten Fotos des 20. Jahrhunderts geschossen wurde, das Bild des sterbenden republikanischen Soldaten, aufgenommen von Robert Capa am 5. Sept. 1936. Verschwiegen werden soll aber auch nicht, dass es eine aktuelle Kontroverse um dieses Foto gibt: zum einen wird die Frage aufgeworfen, ob es sich um ein gestelltes Motiv handelt, zum anderen, ob das Bild tatsächlich bei Cerro Muriano aufgenommen wurde. Alternativ wird der Ort Espejo genannt. Aber auch Espejo liegt unmittelbar am mozarabischen Jakobsweg (S. 72).

9. Etappe, S. 88 u. 91, frei laufende Hunde: Nach der Lektüre des Reiseführers hatte ich mich mit einigem "Bammel" auf diese Etappe begeben, kam mir vor, wie weiland Shirley MacLaine bei Foncebadón. Im Nachhinein muss ich feststellen, dass man hier durch den Reiseführer unnötig verunsichert wird. Bei der auf S. 88 erwähnten Farm habe ich weder optisch noch akustisch irgendwelche Hunde wahrgenommen, schon gar nicht frei laufende. Bei dem auf S. 91 erwähnten Bauernhof laufen die Hunde nur insofern frei, als sie auf eingezäuntem Gelände des Bauernhofes frei herumlaufen. Ihr Gekläffe nervt, aber für den vorbeikommenden Pilger stellen sie keine Gefahr dar. Auf dem gesamten Mozarabischen Jakobsweg habe ich die Hunde
zwar immer wieder als ziemlich nervig erlebt, aber eine reale Gefahr ist von ihnen nie ausgegangen.

9. Etappe, S. 92, Weg ab Kapelle nach Aljaracejos und Übernachtung dort: Der Wegverlauf bzw. dessen Markierung hat sich geändert. Nach der Kapelle geht es - wie beschrieben – nach links auf die Teerstraße. Diese wird aber nach den Markierungen noch vor deren Ende nach rechts verlassen. Ab hier führt der markierte Weg in einem Bogen zum östlichen Ortsrand von Alcaracejos, wo man auf die Kirche trifft. Ab hier durch den Ort in ungefähr gleicher Richtung weitergehend, gelangt man zur N-502a. Rechter Hand befindet sich auf der anderen Straßenseite das Hostal Las Tres Jotas. Dieses war aber im Sept. 2009 geschlossen. Weiter auf der
N-502a, findet man nach der Kreuzung mit der A-422/3 rechts das Hostal César. Dort bin ich für 30€ untergekommen.

10. Etappe, S. 96f, Übernachtung in Hinojosa del Duque: Im Hostal El Cazador wurde ich recht unfreundlich behandelt und schon am frühen Nachmittag mit einem unglaubwürdigen "completo" abgefertigt. Man vermittelte mir den Eindruck, dass Pilger dort eher unerwünscht sind, weil man auf ein vermeintlich zahlungskräftigeres Publikum (Fernfahrer) setzt. Ich bin dann preisgünstig in der Pensión Ruda untergekommen, einem sehr freundlichen Familienbetrieb. So kommt man dort hin: Vom Hostal El Cazador auf der gleichen Straßenseite der Calle/Carretera Marqués de Santillana (= A-422) in entgegengesetzter Richtung gehen, bzw. - wenn man direkt
zur Pensión Ruda will - nach dem Weg vom Brunnen zur Hauptstraße (= A-422) auf diese nach links abbiegen. Nach ca. einem km liegt links, etwas nach hinten versetzt an der Ecke A-422/Calle del Padre Manjón (nicht: Carretera Padre Majón) das Ruda. Die Übernachtung dort hat außerdem den Vorteil, dass der Weg in den Ortskern mit der Kathedrale kürzer als der vom Cazador ist.

12. Etappe, S. 104, Überquerung des Arroyo de Guadalefra: Der Arroyo war im September 2009 zwar nur ein kleiner Bach, aber gerade dort, wo der Weg durch den Arroyo führt (keine Brücke), hatte sich ein größerer Tümpel gebildet. Ich bin trotzdem trockenen Fußes über den Bach gekommen, indem ich mich nach rechts Richtung Bahnüberführung in die Büsche geschlagen und nach wenigen Metern eine Stelle gefunden hatte, an der man auf zwei Trittsteinen über den dort nur noch schmalen Bach steigen konnte. Nach längeren ergiebigen Niederschlägen bzw. im regenreicheren Frühjahr könnte diese Bachüberquerung zu einem Problem werden.

12. Etappe, S. 106f, Übernachtung in Campanario: Ich hatte die Albergue Rural de la Estación kurz nach 18 Uhr erreicht und stand dort vor verschlossenen Türen. Daher bin in den Ort zurückgegangen um mich nach alternativen Übernachtungsmöglichkeiten zu erkundigen. Ergebnis: Alternativen zur Albergue gibt es nicht, aber diese hat geöffnet; aber erst ab 18:30 Uhr. Zurück zur Albergue (insg. ca. 5 km Sonderschicht), bin ich dort sehr freundlich aufgenommen worden und preigünstig untergekommen.

12. Etappe und folgende, S. 102ff, Etappenplanung: Bis einschließlich der 12. Etappe habe ich mich bis auf den Abstecher nach Santa Cruz (S. 74) an der Vorgabe von M. Hennemann gehalten. Hierzu gibt es wegen der wenigen Übernachtungsmöglichkeiten auch kaum Alternativen. Ab der 12. Etappe wird dies anders und es für mich nicht nachvollziehbar, wieso der Reiseführer die 122 km von Monterrubio de la Serena nach Mérida in nur drei Etappen hinein quetscht. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Castuera (nach 18 km), Campanario (km 41), Don Benito (km 68), Medellín (km 78), Santa Amalia (km 86) und San Pedro de Mérida (km
105). Öde und langweilig wird der Weg erst auf den letzten 36 km ab Santa Amalia (vorwiegend neben Schnellstraße und Autobahn). Ich habe die 13. Etappe in Don Benito und die 14. in San Pedro de Mérida beendet. Auf einer 15. Etappe bin ich über Mérida weiter auf der Via de la Plata nach Aljucén Richtung
SdC gegangen.

13. Etappe, S. 108f, Weg bei Magacela: Der Wegverlauf bei Magacela ist ziemlich kurios. Wenn man sich dem Bergkegel nähert, hat man ihn in einiger Entfernung halb rechts vor sich. Der Weg führt dann zur Besiedelung am rechten Fuß des Berges, dort macht er praktisch eine Spitzkehre, um den Bergkegel im großen Bogen an seiner linken Seite zu umgehen. Von der Ansiedlung und der Burgruine auf dem Berg kriegt man so nichts mit. Als braver Pilger bin ich natürlich den Jakobsweg-Markierungen gefolgt. Noch einmal würde ich das so nicht machen, sondern dort, wo am Ortseingang Camino und GR 115 sich trennen, dem GR 115 folgen. Denn der führt über den Bergkegel von Magacela nach La Haba.

13. Etappe, S. 110f, Übernachtung in Don Benito: Das empfohlene 3-Sterne-Hotel Vegas Altas würde ich auch dann nicht aufsuchen, wenn ich das Geld für die hochpreisige Übernachtung hätte. Das Hotel liegt zwar direkt auf dem weiteren Weg nach Medellín, aber schon weit jenseits des sehenswerten Ortskerns von Don Benito, den der markierte Jakobsweg unverständlicherweise umgeht. Ich bin der Empfehlung von Dieter Unkel gefolgt, und habe für € 27,50 in einem Doppelzimmer im Hostal Galicia im Zentrum von Don Benito übernachtet. So kommt man dort hin: Am ersten Kreisverkehr nach rechts in den Ort hinein gehen. Immer geradeaus kommt man zur Plaza de España mit der Iglesia de Santiago auf der rechten Seite. Alleine schon wegen dieser Sehenswürdigkeiten sollte man m.E. auch dann, wenn man dort nicht übernachten will, die ca. 500 m in das Zentrum von Don Benito hineingehen. Auf der linken Seite der Plaza de España gehend, erreicht man an deren Ende die Calle del Arroyaza, in die man nach links einbiegt. Die zweite Straße nach links nach ca. 250 m führt unmittelbar zu einem kleinem Park mit Spielplatz. Diesen links umgehend kommt man an dessen Ende auf der
linken Straßenseite zum Hostal Galicia.

13. Etappe, S. 112f, weitere Sehenswürdigkeiten in Medellín: Ansehen sollte man sich m.E. auch die Iglesia de Santa Cecilia aus dem 16, Jh. Wenn man vom "Platz am Rathaus" (= Plaza de Hernán Cortés) nach links in die Calle de Mascala einbiegt, erreicht man diese Kirche nach wenigen Metern auf der linken Seite. Am Burghügel gibt es nicht eine, sondern zwei Kirchen: zunächst die Iglesia de San Martin aus dem 12. und etwas weiter oben die weithin sichtbare Iglesia de Santiago aus dem 13. Jh.

14. Etappe, S. 114, Weg nach Santa Amalia: Die im ersten Absatz erwähnte "geteerte Piste" ist teilweise in einem so schlechten Zustand, dass ich Radfahrern empfehle, auf der EX-206 nach Santa Amalia zu fahren.

14. Etappe, S. 116, Übernachtung in San Pedro de Mérida: Die Avenida de la Virgen de Albuera ist dort, wo man links in sie einbiegen soll, nicht ausgeschildert. Folglich bin ich zunächst ein ganzes Stück zu weit gegangen. Die Virgen de Albuera ist die Straße, die an der Plaza España von der Avenida de Mérida nach links abzweigt. Auf ihr gelangt man nach unten zu der Straße mit den Serviceeinrichtungen an der A-5. Dort (und nicht auf der Virgen de Albuera) nach links gehend gelangt man zum Hostal Juan Porro (nicht Los Porros). Die Übernachtung kostete 30€.

14. Etappe, S. 118ff, Mérida: Wie bei anderen Orten auch, könnte die Darstellung der Sehenswürdigkeiten
umfangreicher ausfallen. Es fehlen z.B. Hinweise auf den Templo de Diana, den Arco de Trajano, die Puente de Lusitania von Calatrava und vor allem den Acueducto de los Milagros.

14. Etappe, S. 120, Sammeleintrittskarte in Mérida: Für Pilger gibt es einen Sonderpreis. 2008 hatte ich für das Sammelticket statt 9 nur 6€ bezahlt.Vielen Dank an Wolfgang Walter für seine Hinweise und Anregungen, gesammelt auf einer Wanderung im Mai 2010: Ergänzung zum Update von Hr. Dieter Unkel:
Seite 48: Im Mai 2010 konnte ich den besagten Bach über eine wackelige, behelfsmäßige Brücke aus Brettern überqueren. Der Bach führte Niedrigwasser von ca. 40 cm Tiefe.

Seite 49 / letzter Absatz - Moclin: Das erste Haus nach dem Trampelpfad aus Los Olivares vermietet Zimmer. Casa Rural "Cortijo el Higueral" - unbedingt vorher anrufen: Tel. 660 739 628.

Ergänzung zum Update von Hr. Horst Schloendorff:
Seite 52: Es ist mir und anderen Pilgern unabhängig voneinander ähnlich ergangen. Ich möchte daher auch dringend raten, der N432 zu folgen - der Weg hat es in sich!
Seite 93: Die schönen und sehr preiswerten Zimmer (€ 17,- für ein EZ) des Hostals "Las Tres Jotas" werden in der Bar "Tic-Tac" schräg gegenüber vergeben. Es gibt dort auch ein ausgezeichnetes Menu del Dia.

Seite 87 - Villaharta: Das Hostal "El Cruce" war wegen eines Feiertages voll ausgebucht. Die Gemeinde bietet für solche Fälle die Umkleiden im Polideportivo an. Dieses befindet sich hinter dem Gebäude mit der Uhr, gegenüber der Bar "El Teo". Der freundliche Hr. Alfonso, Tel. 667 517 237 vergibt die Schlafstellen auf Sportmatratzen. Señor Alfonso wohnt in der Calle Seneca 12.

Ergänzung zum Update Hr. Dr. Joachim Bartl:
Seite 100 / 1.Absatz: Auf die Asphaltstraße nach rechts weist ein Pfeil auf einer rostigen Blechtafel mit dem Zusatz "BICIS". Geradeaus führt ein Schotterweg zur Ruine einer Bahnstation. Man überquert die Bahnlinie, danach ist der Wegverlauf ziemlich undeutlich und überwuchert. Bald darauf erreicht man aber wieder die Asphaltstraße und hat erneut die Wahlmöglichkeit, ob man die Straße nehmen möchte. Nimmt man den Schotterweg, so muß man einen Fluß duchwaten, der bei Regenfällen allen Anschein zufolge ziemlich stark anschwellen kann. Nach dem Flußtal mit seinem lebhaften Vogelgezwitscher geht der Weg bergan und bald sieht man auf einem Hügel die Ermita de Nuestra Señora de Gracia de las Alcantarillas. Eine Wegalternative, die nur bei länger andauernden Trockenperioden zu empfehlen ist!

Seite 102 / 3. Absatz: Etwa 1 Stunde nach der Disco "Oli-Bar" weist ein Schild mit der Bezeichnung "Casa Rural" nach links in einen Weg.

Seite 104 - Castuera: Das Hostal "Paraiso" im Zentrum ist derzeit geschlossen und sucht einen Pächter. Sehr zu empfehlen ist das Hotel "Los Naranjos".
Dazu biegen Sie auf dem Jakobsweg von der Calle Huertos (siehe auch Seite 103 / 1. Absatz), noch bevor Sie zur Plaza de Espana kommen, nach rechts in die Calle Arriba ein. Diese ändert kurz darauf den Namen in Calle Diaz de Villar und geht steil bergauf. Am Ende, bei der Umfahrungsstraße ist das Hotel "Los Naranjos".

Seite 104 / 1. Absatz: Gleich neben dem sehenswerten "Museo del Turron" ist das "Centro de Interpretacion La Serena". Dort wird mit audiovisuellen Mitteln die vielfältige Natur der Region La Serena vorgestellt. Eintritt ist frei!

Seite 107/ erste Zeile: Die Telefonnummer 619 653 760 ist lt. Tonbandansage nicht vergeben. Die Nummer 695 669 474 hat funktioniert - etwa 10 Minuten nach dem Anruf waren die freundlichen Betreiber der Herberge zur Stelle.

Ergänzung zum Update Hr. Dr. Bartl:
Seite 114 / 1. Absatz: Es besteht die Möglichkeit, geradeaus weiterzugehen und zumindest teilweise den stark befahrenen und lärmenden Straßen auszuweichen!
Die gerade, breite Straße durch das Dorf Yelbes (drei Bars - leider alle um 8 Uhr früh geschlossen) geht am Ortsende in eine Schotterstraße über. Es geht beinahe immer geradeaus durch Reisfelder und Tomatenpflanzungen. Einmal schwenkt der Camino nach links in eine Asphaltstraße, nach ein paar hundert Metern geht es wieder zurück nach rechts auf eine Schotterpiste. Etwa eineinhalb Stunden vor San Pedro durchfurtet man einen klaren, kühlen Bach mit großen Forellen. Wenig später hört und sieht man bereits die Autobahn. Die Schotterpiste trifft auf die Begleitstraße, von dort geht es wie beschrieben durch den Tunnel nach San Pedro.
Aber Achtung: Die Markierungen sind sehr spärlich und ausgeblichen, meist nur an markanten Punkten und bei Wegkreuzungen. Die fleißigen Bauern auf den Feldern kennen aber meist den Wegverlauf und helfen gerne weiter. Genügend Trinkwasser und Proviant mitnehmen, da keine Einkehrmöglichkeit am Weg bei dieser Variante!

Seite 116 / 2. Absatz / 4. Zeile: Des letzte Wegstück nach Mérida hat mit der folgenden Variante auch ihren Schrecken verloren!
In Trujillanos geht es vorbei am Hostal "Labaranda" (ehemals Hostal "Asedor" ?) und über die breite Begleitstraße der Autobahn zum Kreisverkehr. Man überquert die Autobahn über die Brücke (gelber Pfeil auf der Leitschiene) und folgt der Schotterpiste durch Oliven-und Obstplantagen. Nach etwa einer Stunde erreicht man ein Dorf - es dürfte sich um El Vivero handeln - wo man hinten vorbeigeht und ein letztes Mal von Hunden begrüßt wird. Nach einem kleinen Anstieg hat man bereits Mérida vor sich. Links sieht man große Tanks und rechts ein Betonwerk, sowie neue Wohnbauten.Nach etwa 15 Minuten kommt man in die Calle Valwerde de Mérida, überquert die breite Straße Avenida de la Princesa Sofia und geht weiter geradeaus zur Avenida Juan Carlos I. Links ist schon die antike Pferderennbahn "Circo Romano" und rechts sind die Aquädukte von San Lazaro. Man folgt der Avenida de Extremadura bis zur Kirche "Basilika Santa Eulalia", wo man nach links in die Rambla Martir Santa Eulalia einbiegt. Man folgt dieser Straße ins historische Zentrum, kommt zur Plaza de Espana und weiter zur Puente Romano bzw. zur Plaza Roma, wo die Via de la Plata anschließt.




Ein herzliches Dankeschön an Dr. Joachim Bartl, der von seiner Pilgertour im März/April 2010 folgende Änderungen zu berichten hat:
S. 86, 5. Absatz:
Das Gebäude der Fuente des Cordel, 200 m links der Abzweigung, war Anfang April 2010 geöffnet; es steckte sogar der Schlüssel.

S. 86, 5. Absatz, 6. Zeile:
Durch den Tunnel, rechts; etwa 2oo m weiter rechts in der Linkskurve befindet sich das Gebäude der Fuente de Malos Pasos. Auch hier war das Gebäude offen

S. 91, vorletzter Absatz:
Auf dem gelben Steinpfosten rechts ist ein metallener schwarzer Hirsch und links ein ebensolches Wildschwein angebracht.

S. 92, 2. Absatz, 4. Zeile
Links im Gebüsch steht gut sichtbar ein Granitkreuz; seinen Sockel trägt die (übersetzte) Inschrift:
Hier starb (Name unleserlich) Caballero AD J860

S. 94, 1. Absatz, 4. Zeile:
Die Straße heißt: Calle Camino de Santiago

S. 100, Ende erster Absatz:
… auf der Sie nach rechts wandern.
Hier befindet sich ein Hinweisschild, dass (nur) den Radfahrer nach rechts auf die Straße, den Fußpilger jedoch geradeaus schickt durch gut markierte Feldwege.
Wählen Sie diesen Feldweg jedoch nur nach wirklich längeren Trockenzeiten!!! Anfänglich steigt der Weg allmählich, um anschließend stetig durch Olivenhaine und Äcker bergab zu führen. Vor der Eisenbahnlinie ist eine Senke mit Bach zu überqueren. (Sie sollten nach Regenwetter hier den Sprung über mindestens 2,50 m aus dem Stand - mit Rucksack - beherrschen, denn Trittsteine gibt es keine.) Sie überqueren die Eisenbahnschienen, gehen rechts am ehemaligen Bahnwärterhäuschen vorbei und folgen der Ausschilderung rechts dem Feld entlang bis zur Senke, die nach Regen ebenfalls (großflächig sumpfig) unpassierbar ist (deshalb lieber gleich oberhalb – halblinks - im Feld laufen).
Am Ende des Feldes erreichen Sie einen festen Fahrweg, der in einer Linkskurve weiterführt. Linkerhand am Hügel ein Bauernhof. Folgt man dem Weg, erreicht man die Landstraße A3280. Rechts befindet sich eine Ruine. Hier biegen Sie nach links in die Landstraße ein und wandern auf ihr weiter geradeaus.
4 km weiter …

S. 101, 2. Absatz, vorletzte Zeile:
Nuestra Señora de la Consolación, nicht Concepción.

S. 102, 3. Absatz, letzte Zeile:
… tauchen die Häuser von Castuera auf. Vorher sieht man jedoch rechter Hand am Horizont ebenfalls Häuser am Berg, das ist aber Benquerencia de la Serena.

S. 108. unten
Wenn es Ihre Zeitplanung erlaubt, versäumen Sie nicht, bis zur Burgruine von Magacela hochzulaufen.
Einen fantastischen Rundblick gewährt Ihnen der Rückblick auf Ihre bisherige Tagesetappe
und, was es noch zu erreichen gilt: La Haba, Don Benito.
Beim Abstieg Richtung Mobilfunkmast kommen Sie direkt auf die Straße BA084 (S. 110, 1. Absatz 3. Zeile)

S. 112, Zeile 7:
nur: Alejandro

S. 106, dritter Absatz:
Dort, wo die Piste zu einer Rechtskurve ansetzt und am linken Wegesrand der Zaun beginnt, gehen Sie auf einem Trampelpfad geradeaus weiter (nicht den Weg links abbiegen, hier landen Sie nur in den Gärten!!!) Richtung Hauptstraße. Hier laufen Sie dann parallel zur Hauptstraße ...

S. 106, vorletzter Absatz:
... Tankstelle auf der linken Seite. Durch eine Unterführung geht es geradeaus auf der EX115 ...

S. 106, letzter Absatz:
... gehen Sie weiter auf der Straße Avenida de los Emigrantes geradeaus ...

S 114, 1. Absatz, letzte Zeile:
Die Piste ist anfänglich nicht als geteert zu erkennen, nur fest gefahrener Schotter. Auch ist an dem Schild dieser „Schotterstraße“ rechts ein gelbes X; dennoch: unbedingt diesen Weg einschlagen, denn etwa 80 m hinter dem rechts abzweigenden Weg befindet sich links an der Straße nach Yelbes wieder ein gelber Pfeil. Ein Weiterer ein paar 100 m, ebenfalls links am Straßenrand. Würden Sie diesen folgen, kämen Sie auf der Landstraße nach Yelbes (von weitem zu erkennen an einen einzelnen, hohen hellen Gebäude.)
Sie müssen sich jedoch nach rechts orientieren; auch von der Straße aus ist das blaue Fabrikgebäude zu sehen. Rechts an der „geteerten Schotterstraße“ finden Sie auch die Bezeichnung „VP“.

Herr Bernhard Switala gibt per Mail im April 2010 folgende Hostal-Empfehlung:
In Castro del Rio gibt es seit einem Jahr ein neues, sehr empfehlenswertes Hostal.
Hostal a ka la Sole
C/ Alamo, 11 Castro del Rio (Cordoba)
www.hostalacalasole.com
hostalsole@gmail.com
Telf.- 957 372 435 - 618 889 721 (Kontaktaufnahme in Spanisch)

Reinhard Riesinger teil per Mail im Mai 2009 mit:
Seite 70:
In der Pensión Casa Antonio in Castro del Rio ist zur Zeit keine Übernachtung möglich. Grund wurde uns keiner genannt. Etwa 50 Meter weiter gibt es eine neue Übernachtungsmöglichkeit:
Hostal Rural A K La Sole
Soledad Saez Martinez
C/Alamo, 13, Castro del Rio
Tel. 957 372 435 oder 618 889 721
Mit Bar fürs Frühstück und Möglichkeit zu einem guten Abendessen.



Einen ganz herzlicher Dank geht an Horst Schloendorff , der von seiner Tour im März 2009 folgende umfangreiche, detaillierte Hinweise hat:
S. 43, Mitte
Der Weg führt erst über eine 4-, dann 2-spurige Straße in direkter Verlängerung des Tunnels nach Macarena.

S. 43, 21. Zeile
Statt „später“ besser “nach einer Straßenquerung“

S. 43, letzter Absatz
Der schwarze Zaun (umgibt einen Spielplatz usw.) ist halb gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden, um zu der Skulptur zu gelangen

S. 45
Bei Bahn-Km 109,9 ist im rechten Winkel nach rechts zur N 432 abzubiegen. Diese wird überquert. Danach geht es nach links parallel zur N 432 erst auf einen Feldweg,
dann durch ein Industriegebiet und dann 200 m auf der N 432 bis zur Abfahrt nach Pinos Puente. Beim Kreisverkehr (links das Hotel Montserrat) geht es in den Ort.

S. 48
In Pinos Puente wurde der Weg verlegt. Bei der Kirche geht es weiter geradeaus bis zu einem Kreisel, 100 m danach halbrechts in eine kleine Straße bis zu einem Feld.
Hier 100 m nach rechts bis zum Hinweiszeichen „Ruta del Califato“. Hier nach links bis zur Straße und dort nach rechts über des Fluss.
Am Kreisel danach nach rechts entlang eines Bewässerungskanals bis zu dessen Ende an einem Wasserfall. Hier geht es nach links auf der linken Seite des Flusses.
Dieser ist nach ca. 500 m bei einer Furt zu durchqueren. Hier nach rechts und dann links durchs Dorf an der Kirche vorbei. Ab hier immer auf der rechten Seite des Flusses bleiben bis Los Olivares.
Hinweis: Diese Beschreibung folgte den vorhandenen gelben Pfeilen. Der Fluss war bei der Durchquerung am 17.3.2009 ca. 60 cm tief. Nach Regenfällen ist eine Durchquerung kaum möglich. Dann muss man bei dem Hinweiszeichen „Ruta del Califato“ nicht links abbiegen, sondern der Straße ca. 3,5 km weiter geradeaus bis zu dem o.g. Dorf folgen.

S. 52, 2. Absatz
Infolge von Feldarbeiten sind Markierungen und Weg ab dem „alten verfallenen Haus, das als Ziegenstall genutzt wird“ –hier letztes Kennzeichen – nicht mehr vorhanden. Hinter dem Haus hält man sich durch die Olivenplantage nach rechts, ziemlich genau Richtung Nord, zum Ufer eines kleinen Flusses. Man sieht parallel zum Fluss einen Weg, der mit einer Brücke über den (im Sommer ausgetrockneten)
Graben führt. Dieser Weg führt nach den beiden einzelnen Häusern zu der Asphaltstraße.
S. 52, vorletzter Absatz
Der Weg nach rechts ist mit einem gelben Kreuz gesperrt. Auf dem breiten Weg geradeaus befindet sich nach ca. 800 m ein gelber Pfeil. Der Weg endet aber an
einem mit dornigem Gestrüpp total zugewachsenem Bach. 2009 führte uns ein der Olivenplantage ca. 500 m nach rechts am Bach aufwärts bis zu einer kaum sichtbaren, aber auch nur schwer passierbaren Stelle. Nach dem Passieren des Baches hielten wir uns etwas links und dann am Rande einer Olivenplantage bergauf. 300 m vor einem Haus links, dass man schon von unten sah, gelangten wir auf einen Weg, auf dem wir die gelben Pfeile wieder trafen. Wir folgten ihnen nach links an einem Gebäude vorbei. Nach dem Gebäude waren die Pfeile in der Olivenplantage nicht mehr auffindbar. Von hier aus sind wir mehr oder weniger ohne Weg etwa NNW gelaufen und so 500 m kurz vor dem Abgang nach Ermita Nueva zur
N 432 gelangt.
Der Arbeiter in der Olivenplantage meinte, der Besitzer habe der Sperrung des Weges veranlasst. Es wird vorgeschlagen, der N 432 nach ihrem Erreichen ca. 3,5 km nach rechts bis zur im Buch erwähnten Olivenfabrik zu folgen, da der von uns gegangene äußerst schwierige Weg ohne einheimische Hilfe kaum zu finden ist.

S. 54, 3. Zeile
Der Zaun ist nicht mehr vorhanden.

S. 54, nach dem 4. Absatz
Nach dem weißen Kreuz geht es durch die Unterführung der neuen Autostraße und danach geradeaus weiter.

S. 58, vorletzte Zeile
Der „zugewachsene Trampelpfad“ ist ein nicht mehr zugewachsener Weg.

S. 59, 3. Zeile
Die Wegekreuzung ist eine Wegegabelung.

S. 59, 4. Absatz
Läuft man bei der Leitplanke nicht sofort nach scharf rechts, sondern 100 m weiter auf der Straße, gelangt man zur Bar/ Restaurant „Inma“ an der N 432, welche offensichtlich immer geöffnet ist.

S. 59, 5. Absatz
Die Bar „El Parque“ war gegen 12 Uhr nicht geöffnet.

S. 59, 6. Absatz, 1. Zeile
Man läuft links vom blauen Tor geradeaus.

S. 65, 4. Absatz
Ein paar Schritte sind ca. 300 m.
Die scharfe Rechtskurve ist querab von dem weißen Gebäude.

S. 68
Der Weg aus Baena war wie im Buch beschrieben nicht zu finden.
Die Kennzeichnung endete vor einem großen Kreisel an der Avenida Castro del Rio.
Nach links und rechts waren auf 500 m keine Kennzeichen mehr zu finden.
Daraufhin wurde der Weg geradeaus über den Kreisel fortgesetzt auf der Carretera Canete de las Torres. Nach ca. 1,5 km führte ein Tunnel unter die N 432. 50 m danach zeigten viele gelbe Pfeile (neu und alt) auf einen Feldweg. Diesem wurde 3,5 km bis zur A 3125 gefolgt. Hier ging es den Pfeilen nach rechts und nach ca. 1 km über eine Brücke. Dort zeigten die Pfeile nach links. Wir folgten der kleinen, kaum
Befahrenen Asphaltstraße 11 km bis Castro del Rio. Dort geht es an der Querstraße vor der Burg nach links bis zum großen Kreisel. Dort geht es wie im Buch beschrieben zum Rathaus. (Dieser Weg ist im Internet der Jakobsfreunde Córdoba mit Skizzen beschrieben.)

S. 71, 2. Absatz, 4. Zeile
„Ein paar 100 m“ sind „50 m“.

S. 72, 2.Absatz
An der Kreuzung von vier Pisten steht keine Ruine mehr; dort sind es 100 m zur A 309.
Die Straße CP 183 ist ausgebaut worden. Die neue Brücke in Verlängerung der neuen Straße war im März 2009 noch nicht fertig. Der Verkehr verlief umgeleitet noch über die alte Brücke 50 m links von der neuen Brücke.

S. 76, Mitte
Die römische Brücke ist restauriert und passierbar.

S. 86, 2. Absatz
Der Wegweiser ist z.T. zerstört und nicht mehr lesbar.

S. 86, 3. Absatz
Zur Klarheit: Bei der N 432 in diesem Absatz handelt es sich bei den ersten beiden Erwähnungen um die ehemalige N 432, bei der dritten Erwähnung um die neue
N 432.
Das Restaurant Los Piscis an der ehemaligen N 432 ist geschlossen.

S. 86, allgemein
Ab El Vacar bis zum Wegweiser Canada Real ...... geht man praktisch auf der alten N 432.

S. 87, 5. Absatz
Das Hostal El Cruce ist auch zur Übernachtung wieder geöffnet und hat hervorragende, preiswerte Zimmer.

S. 88, 1. Absatz
Die Bar „Andalucia“ heißt jetzt „Teo“.

S. 88, 3. Absatz
Die Schotterpiste in der ersten Zeile ist nicht rot.
Die Schotterpiste in der zweiten Zeile ist nur ein Pfad.
Der Wegweiser in der dritten Zeile ist nicht mehr vorhanden.

S. 90, letzter Absatz
Es gibt zwei Gabelungen nach rechts. Erst bei der zweiten Gabelung wird der linke Zweig durch ein Gitter versperrt.
S. 91, 3. Absatz
Auf dem Wegweiser steht statt „Los Corteses“ „Cortijo Nuevo“

S. 91, 4. Absatz, letzter Satz
Die Kennzeichnung führt etwa 2,7 km nach Verlassen der Schotterpiste nach rechts auf einen Feldweg. Nach 200 m auf diesem Weg überschreitet man die breite unbefestigte Straße geradeaus an der in Absatz 5, 1. Satz beschriebenen Stelle.

S. 91, vorletzter Absatz
Ca. 500 m nach der Zufahrt zu „Carboneras del Valle“ führte der Weg im März 2009
durch ein einfaches Tor in einem Weidezaun.

S. 92, 5. und 6. Absatz
Der Weg bei den vier Steinpfeilern führt geradeaus weiter auf eine Piste (nicht nach links wenden) links an zwei Kuhställen vorbei. Nach ca. 1 km wird eine Asphaltstraße erreicht, auf der man nach links geht. Nach 200 m geht es rechts ab. Der Weg führt direkt zur Kirche von Alcaracejos. Von hier geht es weiter zur N 502.

S. 93, oben
Eine weitere Unterkunft befindet sich im Hostal „El Parador“, Calle José Ventura s/n,
Tel. 957156417.
Das Hostal „Las Tres Jotas“ war geschlossen.

S. 99, 4. Zeile
„Ein par 100 m“ sind genau „50 m“.

S. 101, 2. Absatz, 2. Zeile
Die Gabelung befindet sich am Park und nicht davor.

S. 102, nach dem 3. Absatz
Nach ca. 5 km geht es nach links auf eine Piste und auf dieser immer geradeaus.
Nach ca. 4 km auf der Piste geht es rechts ab und nach 400 m ist man wieder auf der Asphaltstraße, auf der es nach links geht.

S. 102, 5. Absatz, 1. Zeile
„Ein paar Kilometer“ sind „3 km“.

Danke an Herrn Nickel, der von seiner Wanderung im März folgendes zu berichten hat:
In Moclin gibt es Übernachtunsmöglichkeit in Ferienhäusern. Die 2 Bars in Moclin sind
montags geschlossen, ein Lebensmittelladen öffnet gegen 17.00h.

Der Wegweiser, wie auf Seite 74 abgebildet, ist abgebrochen und liegt im Gelände.

Villaharta Seite 87:
Das Hostal El Cruce ist renoviert und wir haben dort übernachtet. Schöne Zimmer.



Vielen Dank an Herrn Dieter Unkel, der einige Etappen gepilgert ist und folgende Hinweise gibt:
Seite 35
Die Jugendherberge in Granada ist relativ weit vom Zentrum entfernt. Evtl. ist es praktischer, sich im Zentrum ein Hostal zu suchen.

Seite 43
Falls man in Maracena die Markierungen verloren hat, kann man nach dem Friedhof fragen. Ab dort sind die Pfeile gut zu finden.

Seite 48
Im ersten Absatz wird der Weg ab der Kirche im Zentrum beschrieben. Neue Markierungen weisen aber auf der Hauptstrasse geradeaus und erst weit hinter dem Ort biegt man rechts ab. Nach Niederschlägen würde ich diese Strecke nicht nehmen, denn ein Bach nach etwa gut einer Stunde ab Ortszentrum kann zu einem unüberwindbaren Hindernis werden!

Seite 66
Die Pilgerherberge de Nuestra Señora ... existiert nicht. Sehr zu empfehlen ist die Albergue Rural; diese liegt fast am höchsten Punkt des Ortes in der Nähe der Kirche.

Seite 74
Ganz unten: nicht Nordwesten sondern Nordosten

Seite 84
In Cerro Muriano ist die Bar X zum Essen und Übernachten sehr empfehlenswert.

Seite 85
Im Geländeprofil ist der Ort El Vacar bei etwa 9 km eingezeichnet. Richtig: 13 km.

Seite 104
In Castuera gibts ein zweites Hotel am oberen Stadtrand: Hotel Los Naranjos, Tel: 924 761 054

Seite 111
In Don Benito zu empfehlen: Hostal Galicia Tel: 924 803 528 + 687 471 572. Das Hostal ist im Zentrum nahe der Santiago-Kirche. Das Casa de Acogida ist ein Obdachlosenheim, das keine Pilger aufnimmt!

Dankeschön auch an Matthias Grunewald, der von seiner Wanderung im November 2009 folgende Hinweise mitbringt:
1. Die Messe in der Mezquita in Córdoba ist täglich um 9.30 Uhr (nicht 9:00). Durch den Besuch ist ein kostenloser Besuch der Kathedrale möglich

2. Der Palast der christlichen Könige in Córdoba ist am Mittwoch (nicht Freitag) kostenlos zu besichtigen.

3. Ich habe eine Unterkunft in Los Olivares gefunden. Dadurch ist eine bessere Aufteilung der beiden Etappen (von Alcala la Real bis Granada) möglich. Die Unterkunft heißt "Casa Museo" und wird von einer Kunstprofessorin aus Granada liebevoll betrieben. Sie ist durch Ihre Tätigkeit nicht täglich in Los Olivares, aber sehr oft. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Ein Zimmer kostet pro Nacht € 20,00 inklusive Frühstück.
Kontakt: Casa Museo, Calle Rafael Alberti Nr. 6 in 18248 Olivares, Juana Maria, Festnetz 958 417 247 Mobil 661 158 129

Vielen Dank an Herrn Hans Dieter Fischer für seine Mail im September 09:

Seite 43 Zeile 16 – 17
(Straße ist teilweise fertig und führt nach „Maracena“)
Zeile 32
( nicht links, dafür : nach rechts, siehe Pfeil )

Seite 54 Zeile 10 und 11
( Achtung, große Straßenbaustelle )

Seite 62 Zeile 13
( nicht rechts, dafür links auf die I2234 )
Zeile 25
( nicht durch die Olivenplantage sondern: an einer Olivenplantage ab )

Seite 65 Zeile 13
( Achtung !!! Zaun kaum noch erkennbar )
Zeile 19
( Markierungspfeil auf dem 2. blauen Kurvenschild )

Seite 72 Zeile 21 – 22
( Text: links von einer Ruinen )
Habe keine Ruine gesehen

Seite 76 Zeile 17 – 21
( Brücke ist wieder passierbar )
Neue Tel.Nr.: Albergue Juvenil = 957355040

Seite 85 Grafik sagt bei “ El Vacar “ 10 km aus und müsste stimmen,
Seite 86 Zeile 4 „ „ „ 13 km aus, müsste 10 km sein

Seite 87 Hostal „ El Cruce“ ist geöffnet
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Seite 107 Albergue Rural de la Estacion sehr empfehlenswert
( sinnvoll vorher anzurufen )

Seite 111 Zeile 3 und 4
Casa de Acogida ist nicht empfehlenswert, man wird hier als Sozialfall angesehen und behandelt, kaum Freizeit um die Stadt zu sehen