Detailansicht der EOS 1D-X

Blog | Sep 10, 2012 | 13 Kommentare

Ausprobiert: Die Canon EOS-1D X

Canons Profi-DSLRs in der Praxis

Nachdem sich die Auslieferung der bereits für März 2012 angekündigten neuen Profi-Kamera EOS-1D X zweimal verschoben hatte, ist sie seit Juni lieferbar und inzwischen bei verschiedenen Händlern vorrätig. Ich hatte das Glück und durfte ein paar Tage lang ausgiebig mit Canons neuem Topmodell fotografieren. Die EOS-1D X bietet im Vergleich zur EOS 5D Mark III weniger Megapixel, kostet aber mehr als das Doppelte. Lohnt sich die happige Investition von etwa 6200 € für das neue Canon-Flagschiff und wenn ja, für wen?

Es ist Liebe auf den ersten Griff: Sobald man die EOS-1D X in die Hand nimmt, möchte man sie nicht wieder loslassen. Trotz des hohen Gewichts (alleine der Body bringt es ohne angesetztes Objektiv schon auf über 1,5 kg!) liegt die Kamera super in der Hand und es macht praktisch keinen Unterschied, ob man im Hoch- oder Querformat fotografiert. Die EOS-1D X bildet eine durchkomponierte Einheit und jeder Knopf und jede Taste ist gut und ohne langes Suchen zu erreichen. Die Ergonomie ist perfekt und ein kleinerer Kamerabody mit angesetztem Akkugriff wirkt im direkten Vergleich zur EOS 1D-X immer wie schlecht sitzendes Stückwerk. Die EOS 1D-X sieht aber nicht nur gut aus, sondern überzeugt auch mit den inneren Werten. Drückt man in der Transportart schnelle Reihenaufnahme auf den Auslöser, so beginnt der Verschluss wie eine Nähmaschine zu schnurren, denn die EOS-1D X ist nicht nur das neueste Top-Modell sondern Canons erste schnelle Vollformat-Kamera überhaupt.

Bislang konnten bzw. mussten Profifotografen bei der 1er-Reihe zwischen zwei Modellen wählen. Eher auf die Anforderungen von Sport- und Tierfotografen ausgelegt war die 1D Mark IV, die mit einem 16-Megapixel-APS-H-Sensor aufwartet und eine Bildrate von 10 Bildern pro Sekunde erreicht. Studio- und Landschaftsfotografen, die eine hohe Auflösung für detailreiche Fotos einer hohe Bildrate vorziehen, griffen zur 1Ds Mark III mit einem 21-Megapixel-Vollformat-Sensor.

Die Canon EOS-1D X vereint Geschwindigkeit und Bildqualität auf höchstem Niveau. Der 18 Megapixel-Sensor bietet rauschfreie Fotos selbst bei hohen ISO-Werten und zwei DIGIC 5 +-Bildprozessoren ermöglichen Serienaufnahmen mit bis zu 12 Bildern pro Sekunde. Foto: Canon

Der „X“-Faktor im Namen des neuen Canon-Boliden macht die Verschmelzung der beiden bisherigen Modellreihen deutlich und fortan wird es nur noch eine Profikamera aus dem Hause Canon geben. Während die 1Ds Mark III aktuell (September 2012) bereits nicht mehr auf der Canon-Website genannt wird, ist die 1D Mark IV dort allerdings noch zu finden). Aus meiner Sicht ist die Verschlankung des Profiportfolios ein mutiger und ambitionierter Schritt von Canon, denn wir alle sind unterschiedliche Fotografen mit unterschiedlichen Vorlieben und folglich unterschiedlichen Ansprüchen an die Kamera. Um es jedem Fotografen mit nur einem Kameramodell Recht zu machen, sind Kompromisse unumgänglich und so zeigt die EOS-1D X im direkten Vergleich zu dem für das jeweilige Einsatzgebiet optimierten Vorgängerkamera denn auch einige Nachteile. Sport- und Tierfotografen, die jeden Millimeter an Brennweite benötigen, um möglichst nahe an das Geschehen heranzukommen, werden gegenüber der 1D Mark IV sicherlich den Verlust des 1,3xCrop-Faktors beklagen und sich daran stören, das der Autofokus lichtstarke Objektive mit mindestens f/5,6 voraussetzt (dazu später mehr). Detailfanatikern dagegen werden bei der EOS-1D X unter Umständen die drei Megapixel gegenüber der 1Ds Mark III fehlen.

BU: Die EOS-1D X vereint Geschwindigkeit und Bildqualität auf höchstem Niveau. Der 18 Megapixel-Sensor bietet rauschfreie Fotos selbst bei hohen ISO-Werten und zwei DIGIC 5 +-Bildprozessoren ermöglichen Serienaufnahmen mit bis zu 12 Bildern pro Sekunde.

Bevor ich der Frage nachgehe, wie sich die EOS-1D X in der Praxis bewährt und ob Canon der Spagat zwischen Bildqualität und Geschwindigkeit gelungen ist, zunächst einmal der nüchternde Blick auf die technischen Daten.

Die wichtigsten Eigenschaften der Canon EOS-1D X:

– 18-Megapixel CMOS-Vollformat-Bildsensor
– 61-Punkt AF mit bis zu 41-Kreuzsensoren
– Verschluss für bis zu 400.000 Auslösungen ausgelegt
– zwei Bildprozessoren vom Typ DIGIC 5+ für die schnelle Signalverarbeitung
– Serienbildrate mit bis zu 12 Aufnahmen pro Sekunde (14 Bilder/Sekunde bei hochgeklapptem Spiegel
– 100.000 Pixel-RGB-AE-Messung mit 252 Zonen
– Standard-ISO-Bereich von ISO 100 bis ISO 51.200 (erweiterbar auf ISO 50 bis ISO 204.800)
– Belichtungskorrektur um ±5 Blenden in Drittel- oder Halbstufen
– großes 3,2 Zoll-Display mit etwa 1.040.000 Bildpunkten
– zwei Speicherkarteneinschübe für CF-Karten

 

Die Bildqualität

Das robuste Kameragehäuse ist sicherlich ein (ge-)wichtiges Pfund im rauen Profialltag, aber da die EOS-1D X ja nicht in erster Linie dazu gedacht ist, Zeltheringe in den Boden oder Nägel in die Wand zu schlagen (zwei Aufgaben, die der Body dank seiner Magnesiumlegierung sicherlich ebenfalls mit Bravour meistern würde, aber das nur am Rande…) steht die Bildqualität an erster Stelle.

The Kai Strauss Band Feat. Jeffrey Amankwa auf dem Duckstein Festival in Kiel. Der Vollformatsensor der EOS-1DX eigenet sich hervorragend für brillante Available-Light-Aufnahmen. EF 200mm f2,8 L USM mit 1/160 Sek und f/5,6 bei ISO 3200

Da mir kein Testlabor zur Verfügung steht, kann ich an dieser Stelle weder mit Linienpaaren, noch MTF-Kurven oder Rauschwerten aufwarten, aber subjektiv ist die Bildqualität -wie nicht anders zu erwarten- über jeden Zweifel erhaben und dank der „Beschränkung“ auf 18 Megapixel liefert die EOS-1D X selbst bei hohen ISO-Werten eindrucksvoll rauscharme Bilder.
Nach meiner ersten Einschätzung kann man Werte bis ISO 3200 ohne Bedenken verwenden. Darüber hinaus wird die Bildqualität zwar sichtbar beeinträchtig, aber mit Lightroom oder entsprechenden Anti-Rauschfiltern bekommt man das gut in den Griff. Die Einstellungen oberhalb von ISO 12.800 dagegen sehe ich eher als Reserve für den Fall, dass man auch einmal im (Fast-)Dunkel fotografieren möchte (oder muss).

Für mich noch wichtiger als die hohe Lichtempfindlichkeit des Bildsensors ist sein Dynamikumfang und dieser scheint mir bei der EOS-1D X etwas höher zu sein, als bei der EOS 5D Mark III. Das hilft beim Fotografieren von kontrastreichen Motiven und es bleibt genug Spielraum für die Nachbearbeitung und es ist schon erstaunlich, wie viele Details man bei Bedarf aus Lichtern und Schatten herausgearbeitet bekommt.

Die Fassaden der Altstadt von Lübeck spiegeln sich in der Trave. Die EOS-1D X glänzt nicht nur durch Rauscharmut bei hohen ISO-Werten, sondern auch durch einen hohen Dynamikumfang. EF 24-105mm f4 L IS USM, bei 24mm mit 1/200 Sek und f/8 bei ISO 100.

Der Autofokus

Bislang unterschieden sich Canons Modellreihen nicht unwesentlich durch den mehr oder weniger ausgefeilten Autofokus und sieht man einmal von der EOS 7D ab, so ließ das schnelle und treffsichere Autofokus-System der 1er-Reihe die übrigen EOS-Kameras weit hinter sich zurück.

Mit EOS 5D Mark III und EOS-1D X beendet Canon die Zwei-AF-Klassen-Gesellschaft und die Autofokusmodule der beiden Kameras sind, wenn auch nicht identisch, so doch sehr nahe beieinander. Beide verfügen über ein AF-System mit bis zu 61-Messfeldern, die eine sehr genaue und präzise Steuerung der Schärfeebene im Bild zulassen.
Bei der EOS-1D X hat Canon den Autofokus noch einmal aufgebohrt und nutzt für die automatische Scharfstellung zusätzlich Informationen, die der 100.000-Pixel RGB-Sensor für die Belichtungsmessung liefert. Bei Canon firmiert diese Funktion unter der Bezeichnung „Intelligent Tracking and Recognition“ (EOS iTR) und sie verbessert die automatische Auswahl des AF-Messfeldes, indem auch eine Gesichtserkennung erfolgt und Farben bei der Nachverfolgung von bewegten Objekte mit berücksichtigt werden.

Während der etwa 8000 Fotos, die ich bei Konzerten und Sportveranstaltungen wie Handball oder Beach-Volleyball aufgenommen habe, konnte ich allerdings keine signifikanten Unterschied bei der Zuverlässigkeit und Treffsicherheit der automatischen Scharfstellung zwischen EOS-1D X und EOS 5D Mark III feststellen. Das mag daran liegen, dass ich kaum mit der automatischen AF-Messfeldwahl arbeite, unterstreicht aber vor allem, wie stark der AF der EOS 5D Mark III ist.

Egal ob EOS 5D Mark III oder EOS-1D x – die AF-Module leisten fantastische Arbeit und bei allen Nicht-Action-Aufnahmen braucht man sich meist gar nicht weiter um das Scharfstellen kümmern. Der Autofokus funktioniert intuitiv und macht genau das, was er soll. Für schwierigere Motive, wie Sportler mit schnellen Bewegungen und häufigen Richtungswechseln, liefern die unterschiedlichen Voreinstellungen (im Canon-AF-Menü „Fälle“ genannt) eine einfach zu handhabende Möglichkeit, um den Autofokus perfekt auf das jeweilige Motiv abzustimmen und so den Ausschuss möglichst gering zu halten.

Handball: Das bedeutet rasante Bewegungen bei begrenztem Lichtangebot – kein Problem für den Autofokus der EOS-1D X. EF 200mm f2,8 L USM, 1/640 Sek, f/2,8, ISO 2000

Eine Einschränkung auf das Hohelied des überirdischen Autofokus der EOS-1D X: Er setzt (sehr) lichtstarke Objektive voraus und das mittlere AF-Feld funktioniert im Gegensatz zu den bisherigen 1er-Modellen von Canon nur bis zu einer Lichtstärke von f/5,6. Im Klartext: Bei der bei Tierfotografen beliebten Kombination aus EF 400mm f/5.6L und 1,4x Extender funktioniert die automatische Scharfstellung nicht. Einen Tipp, wie man den Autofokus der EOS-1D X auch bei einer Anfangsöffnung von f/8 zur Arbeit überredet, gibt es auf der Website des Vogelfotografen Arthur Morris aus Florida.

Ergänzung am 18.10.2012: Canon hat ein Firmwareupdate (Version 1.1.1) veröffentlicht, das die Nutzung des mittleren AF-Messfelds auch bei einer Lichtstärke von 1:8 erlaubt. Die Firmware steht auf der Canon-Website zum Download bereit.

Die Geschwindigkeit

Neben der hohen Bildqualität und dem schnellen Autofokus punktet Canons Topkamera mit der rasanten Serienbildfunktion von bis zu 14 Bildern pro Sekunde, was selbstverständlich entsprechend schnelle Speicherkarten voraussetzt.
Wie gewohnt kann man zwischen einer langsamen und einer schnellen Serienbildrate wählen und zusätzlich im Menü festlegen, mit welcher Frequenz die Aufnahmen jeweils geschossen werden sollen. Möglich sind dabei maximal 12 Bilder pro Sekunde.
Nachgemessen habe ich diese Werte aus dem Datenblatt nicht, aber gefühlt ist die EOS-1D X sauschnell. Das gibt einem das sichere Gefühl, den entscheidenden Augenblick nicht zu verpassen.

Im Menü Individualfunktionen lässt sich die Serienbildgeschwindigkeit individuell festlegen.

Die Kehrseite der Medaille: Wer im Dauerfeuer-Modus fotografiert, sammelt jede Menge Datenmüll auf der Speicherkarte. Das erfordert Disziplin beim Lightroom-Import, denn wenn man nicht gnadenlos aussortiert, verstopfen schnell unzählige von nahezu identischen Fotos die Festplatte.

Zusätzlich zur schnellen Serienaufnahme bietet die EOS-1D x einen sogenannten High-Speed-Modus, in dem laut Canon sogar 14 Bilder pro Sekunde möglich sind. Dazu muss dann allerdings der Spiegel hochgeklappt werden und zwischen den Einzelaufnahmen werden weder Belichtung noch Fokus nachgeführt – diese Serienbildrate ist daher wohl in erster Linie als Aushängeschild für das Datenblatt zu sehen.

Deutsche smart Beach-Volleball Meisterschaft 2012 – dank der schnellen Serienbildrate der EOS 1D X geht kein Moment verloren. EF 200mm f2,8 L USM mit 1/2500 Sek und f/6,3 bei ISO 500

 

Die Bedienung

Das zusätzliche Display auf der Kamerarückseite informiert über den Speicherort und das Aufnahmeformat der Fotos und erlaubt ein schnelles Anpassen der Einstellungen.

An Bedienelementen hat Canon nicht gespart. Es gibt unzählige Knöpfe, einen Joystick und zwei Funktionsräder mit denen man häufig verwendete Funktionen direkt aufrufen kann und durch die Menüs navigiert. Alle Knöpfe, Tasten und Wahlräder sind sinnvoll angeordnet und gut zu erreichen, sodass man bei wichtigen Parametern nicht einmal die Kamera vom Gesicht nehmen muss, um Änderungen vorzunehmen und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lässt sich die Kamera intuitiv bedienen. Ein kleines bisschen vermisst habe ich ein Moduswahlrad, da ich doch des öfteren von der Zeitautomatik auf manuelle Belichtung wechsele, z.B. um die Einzelaufnahmen für ein Panorama aufzunehmen.

Insgesamt informieren drei Displays über die aktuellen Kameraeinstellungen. Die wichtigsten Aufnahmeparameter zeigt das LC-Display auf der Kameraoberseite, der angenehm große Monitor mit einer Diagonalen von 3,2 Zoll (das entspricht rund 8,1 cm) Monitor auf der Rückseite dient zur Bildkontrolle und Anzeige der Menüs. Zu diesen beiden Anzeigen, die inzwischen ja zum Standard bei besser ausgestatteten DSLRs gehören, gesellt sich ein weiteres LC-Display auf der Rückseite unter dem Monitor. Es zeigt an, auf welche CF-Karte und in welchem Format die Fotos gespeichert werden und erlaubt es mit nur einem Knopfdruck diese Einstellungen zu verändern.

Wer bereits einmal mit einer Canon-Kamera fotografiert hat, kommt mit der EOS-1D X auf Anhieb zurecht. Aber auch wer bislang noch nicht mit den Canon-Menüs vertraut ist, findet sich schnell zurecht, denn das Kameramenü ist klar gegliedert und gibt keine Rätsel auf.

Die EOS-1D X begeistert auch im Detail: Über einen kleinen Hebel lässt sich der Sucher verdunkeln, sodass bei Langzeitbelichtungen die Belichtungsmessung nicht durch rückseitig einfallendes Licht gestört wird.

Die Vor- und Nachteile der EOS-1D X auf einen Blick:

Das gefällt:
+ vorbildliche Ergonomie
+ perfekte Bildqualität
+ hohes Arbeitstempo

Weniger schön ist:
– der exorbitant-hohe Preis
– das stattliche Gewicht

Vermisst habe ich:
* einen internen Blitz (zur drahtlosen Blitzsteuerung mit entsprechenden Speedlites per E-TTL II ist daher zwingend entweder ein masterfähiges Speedlite oder der Speedlite Transmitter erforderlich)
* eine HDR-Funktion (die ich bei der EOS 5D Mark III kennen und schätzen gelernt habe und nicht mehr missen möchte)

 

Fazit

Der mehr als doppelt so hohe Preis der EOS-1D X gegenüber der EOS 5D Mark III ist rational nicht unbedingt zu rechtfertigen und doch muss ich zum Schluss eine deutliche Warnung aussprechen. Wer sein Portmonee schonen will und die EOS-1D X nicht unbedingt braucht, der sollte sie lieber gar nicht erst in die Hand nehmen. Schon der erste Kontakt löst einen übermächtigen Haben-Wollen-Reflex aus, der nur schwer zu zügeln ist.

Jenseits aller Emotionen ist die EOS-1D X ein zuverlässiges Arbeitstier, mit dem man für jede fotografische Herausforderung perfekt gewappnet ist. Der treffsichere Autofokus in Verbindung mit der schnellen Serienbildfunktion bietet ideale Vorraussetzungen für gelungene Actionfotos und Reportagen selbst bei knappem Licht, sodass alle Fotojournalisten, Sport- und Eventfotografen von Canons neuem Flagschiff begeistert sein dürften.

Während Vogel- und Wildlifefotografen mit dem 1,3xCropfaktor der EOS-1D Mark IV sicherlich besser bedient sein dürften, können Landschaftsfotografen mit dem Vollformatsensor der EOS-1D X in vollem Umfang auf den weiten Bildwinkel von Objektiven wie dem Canon EF 14mm 1:2.8L II USM oder dem Canon 17mm f/4 T/SE zurückgreifen und meistern dank des großen Dynamikbereichs selbst hohe Kontraste. Wer allerdings auf die Geschwindigkeit und das robuste Gehäuse der EOS-1D X verzichten kann, ist mit der EOS 5D Mark III sicherlich besser bedient und kann das gesparte Geld in entsprechend gute und hochwertige Objektive investieren.

Tags:

Schon 13 Kommentare

Hi Michael,
danke für die Ausarbeitung.
Ich selbst habe zwei 1DMKIII und eine 1DsMKIII und bin mit den beiden Typen voll zufrieden.
Was mir an Deiner Darstellung nicht so gefällt, ist der Hinweis auf den Faktor 1,3.

Es ist doch gerade der Vollformatsensor, der einem viel Spielraum läßt.
Und ein 400er hat auch nur 400mm an der 1DMKIII. Der Sensor nimmt nur nicht das volle Bild des Objektives auf.
Aber das ist ja allen bekannt. Sprich du könntest auch aus den 18MP croppen 🙂

Meine Meinung ist, das die 1DX genau das macht, was eine VF-Kamera tun sollte, mit der Geschwindigkeit einer 1DMKIV.

Salute
Frank

Frank

9/16/2012

Hallo Frank,

vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Keine Frage, die EOS-1D X begeistert durch die sagenhafte Kombination von großem Sensor mit KB-Abmessungen und hoher Geschwindigkeit. Ich wollte mit meinem Einwand lediglich darauf aufmerksam machen, dass das größere Sensorformat aus meiner Sicht aber eben nicht nur Vorteile bietet. Natürlich bleibt die Brennweite eines Objektivs immer dieselbe, egal, vor welchem Sensor sie sitzt. Aber das ändert ja nichts daran, das der aufgezeichnete Bildausschnitt ein anderer ist, und wer als Tier- oder Sportfotograf mit seinen Objektiven an der EOS-1D Mark IV bislang gerade so nahe genug an das Geschehen kommt, muss bei der EOS-1D X zusätzlich entweder in ein neues Teleobjektiv investieren oder kann, wie Du ja bereits angemerkt hast, das Foto nachträglich beschneiden. Das geht aber natürlich zu Lasten der absoluten Bildabmessung und es wäre einmal interessant den direkten Bildvergleich von der EOS 1D Mark IV und dem gecroppten Foto aus der EOS-1D X zu sehen. Falls sich mir die Gelegenheit einmal bieten sollte, werde ich das auf jeden Fall mal ausprobieren.

Einen herzlichen Gruß,

Michael

Michael Hennemann

9/18/2012

Hallo,

Danke für den tollen und aufschlussreichen Bericht und die vielen Beispielfotos. Leider konnte ich die Kamera noch nicht in den Händen halten, was sich auf der Photokina sicher ändern wird. Der Preis ist natürlich happig, aber allein die Wertigkeit und Haltbarkeit des Gehäuses gegenüber der 5D Mark III, wäre mir den Aufpreis wert.

MfG
Michael Peitz

Michael Peitz

9/17/2012

Hallo Michael,

danke für das Lob. Es freut mich, dass Dir mein kleiner „Testbericht“ zur Canon EOS-1D X gefallen hat. Ohne Frage ist die EOS-1D X eine faszinierende Kamera. Ob sich der saftige „Aufpreis“ lohnt – ich habe gerade beim Preisvergleich http://www.geizhals.at nachgeguckt: der günstigste Preis ist (Stand 17.9.2012) 2963€ für die EOS 5D Mark III bzw. 6279€ für die EOS-1DX -, hängt natürlich nicht nur sehr stark vom Budget ab, sondern auch von den eigenen Ansprüchen und Fotovorlieben. Aktuell bin ich gerade für einen neuen Radführer auf der 100-Schlösser-Radroute im Münsterland unterwegs und der Kamerarucksack, der „nur“ mit einer EOS 7D, zwei Objektiven und kleinem Blitzgerät beladen ist, zerrt auf die Dauer schon recht gewaltig an den Schultern, sodass ich für diesen speziellen Anwendungsfall gar nicht mit der EOS-1D X tauschen möchte. Es kommt eben immer darauf an…

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß auf der Photokina und verspreche Dir, dass Du die EOS-1D X nur höchst ungerne wieder hergeben wirst wollen, sobald Du sie das erste Mal in den Händen hattest.

Weiterhin viel Freude beim Fotografieren,

Michael

Michael Hennemann

9/17/2012

Die 1 Dx ist einfach nur geil – ich habe sie in die Finger genommen und konnte sie nicht mehr loslassen …

In Verbindung mit den Spitzen-Objektiven von Canon 14 mm, 24 mm, 50 mm, 100 mm, 70-200 mm erzielt man sagenhafte Ergebnisse …

Gruss

HGF

Heinz Günter Fuchs

10/6/2012

ein toller bericht DANKE

also es ist wie immer wenn was neues komt , man möchte es haben so wie bei der 1D MK III und die 1D MK IV da waren auch Welten dazwischen , ich bin froh das ich mir es leisten kann die beiden neuen zu kaufen und nach 1 Monat sage ich auch , wer nicht sovill ausgeben kann soll ruhig die 5D MKIII kaufen und wer es kann die 1D X…ich binn gespannt was nun noch so kommt

besten dank noch mal für den super test

Rene aus Luxemburg

rene aus LUXEMBURG

10/30/2012

Danke für diesen Bericht – ich habe die EOS 1DX noch nicht in der Hand gehabt, bin aber dabei Sie zu kaufen. Dein Bericht hat nun den letzten Ausschlag gegeben.

Leider ist Sie natürlich teurer als eine 5D MK III (ich besitze im Moment eine 5D MK II) – vergleichbar sind die Kameras aber nur bedingt. Die 1DX hat die folgenden (wirklich geldwerten) Vorteile:

– sehr robustes Gehäuse
– sehr gute Wetterfestigkeit
– 12 Bilder die Sekunde (wenn man was schnelles braucht kommt man hier nicht mehr vorbei)
– bessere Videofunktionen
– Detaillösungen wie die Memofunktion sind nicht zu vergessen…

Grüße,
Andreas

Andreas Rehm

12/9/2012

Hallo Andreas,

es freut mich, wenn mein kurzer Praxisbericht Dir gefallen und geholfen hat und wünsche Dir viel Spaß mit der neuen Kamera.

Einen herzlichen Gruß,

Michael

Michael Hennemann

12/10/2012

Hallo zusammen,

danke für den tollen Bericht, habe „Sie“ in der Hand gehalten und konnte nicht mehr loslassen…. habe sie dann gekauft.
Was jedoch noch anzumerken wäre ist, dass man in der Belichtungsreihenaufnahmen ohne weiteres HDR Bilder machen kann und diese dann weiterverarbeiten kann.

Besten Dank nochmal, war ein klasse Bericht.

Viele Grüß

Christian

Christian Bauer

1/26/2013

Das ist so ziemlich der beste (weil praxisnahe) Bericht, den ich je über eine Kamera lesen konnte!
Das wollte ich nur los werden
LG Anton

Anton

8/21/2013

Hallo, Fans der EOS 1Dx!
Für Vogel- und Tierfotografen wie mich ist die 1Dx als Arbeitsgerät einfach perfekt. Robust, spritzwasserunempfindlich, megaschnell, super Bildqualität. Für Makro, Landschafts und Personenfotografie verwende ich zusätzlich noch eine Mark III.
Das mit der Haptik ist wirklich so; einmal in der Hand – und schon ist das Bankkonto strapaziert. Die 1Dx wird mir sicher viele, viele Jahre treu dienen.
LG Peter

Peter Hödl

1/2/2014

Canon und Vollformat, das ist eine gute Entscheidung. Nach ca. 2 Jahren 5D Mark III kann ich nur sagen, eine als „Allrounder“ wirklich zufriedenstellende Kamera. Nachdem das Firmware nun auch den AF bei F/8 erlaubt (wie bei der 1Dx) fehlt eigentlich nur die rasante Serienfunktion, die ich aber in dieser Geschwindigkeit bisher nicht benötigte. Für die Bildqualität wichtig sind gute Objektive. darauf sollte man im Budget den Focus legen. Heute bietet sich noch die abgemagerte 6D an, wenn man VF benötigt und beim AF etwas abrüsten kann. Ich freue mich schon auf die 5D Mark IV. Bin gespannt, was man da besser machen kann. Weniger rauschen bei high ISO, noch mehr Pixel (bei Tele und Makro immer gut), höhere Geschwindigkeit, mehr Bilder/s, besseres Video, besseres Display.

vitagraf

7/10/2014

Hallo Michael,
ich arbeite derzeit mit 2 x 1d Mk III + 1 x 1 DS Mk II, ich hatte die X auch schon mal 6 Tage im Einsatz als Leihgabe von meinem Fotohändler als einer meiner Body zur Rep. war. Eine tolle Kamera aber zu viel zu teuer und meine Bodys reichen mir allemal für das was ich sie einsetze.

Andreas Undeutsch

8/18/2015

Hinterlasse Deine Meinung