Schweden: Kungsleden

Conrad-Stein-Verlag
ISBN 978-3-86686-445-0
7.te Auflage, 2014
EUR 12,90

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Über das Buch
Fast tausend Kilometer zieht sich Schwedens bekanntester Weitwanderweg durch die Bergwelt entlang der Grenze zu Norwegen. Dieser Trekkingklassiker ist ein Genuss für alle Wanderfreunde, egal ob eingefleischter Schweden-Fan oder Neuentdecker der Fjällregion. Der gesamte Weg führt abwechslungsreich durch die verschiedensten Landesteile und macht die landschaftliche Vielfalt deutlich: das Dalafjäll ist geprägt von großflächigen, mit Rentiermoos bedeckten Plateaus, die einmalige Rogenmoräne begeistert durch das Wechselspiel von Seen und Felsmassen und verfügt über den ältesten Baumbestand des Landes, das Jämtlandsfjäll weist hochalpinem Charakter auf und ist durchzogen von langgestreckten U-Tälern und ganz im Norden wartet das Lapplandsfjäll mit dem beeindruckenden Bergmassiv des Sarek.

Michael Hennemann beschreibt nicht nur den bekannten, viel bewanderten nördlichen Teil des Pfades, sondern auch den unbekannteren südlichen Teil. Die ausführlichen Tourenbeschreibungen werden durch Anreise- und Übernachtungstips und Karten vervollständigt. Zahlreiche hochwertige Fotos lassen den Leser schon zu Hause von der kargen Schönheit des schwedischen Fjälls träumen.

Meinungen

Nordis Juli/August 2011 über die 6. Auflage:

Schön, dass in dem Buch nicht nur der am häufigsten begangene nördliche Abschnitt, sondern auch die Südroute zwischen Storlien und Sälen beschrieben wird.

F.A.Z vom 30. Mai 2005 über die 4.Auflage:

Wanderer, die der Zivilisation für einige Zeit entfliehen wollen, sind im Norden Schwedens auf dem richtigen Weg. Freilich klappt ein solches Unternehmen nur bei gründlicher Vorbereitung. Dazu ist dieses Bändchen bestens geeignet. Es beschreibt den Kungsleden etappenweise und liefert zudem Informationen von „Anreise“ über „GPS“ bis „Zelten“. So ist es als Ratgeber im Rucksack genauso nützlich wie als Lektüre zur Vorbereitung.

Streckenverlauf

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Streckenverlauf: Der nördliche Kungleden von Abisko bis Hemavan

Streckenverlauf: Der südliche Kungsleden von Storlien bis Sälen


Updates

Aktuelle Informationen und Lesertipps

Danke an Sabine und Harald Linke und Patricia Immler für die folgenden aktuellen Hinweise und Ergänzungen:

Seite 16
Das Samenmuseum in Idre gibt es nicht mehr. Das haben uns mehrere Einheimische, u.a. auch in der Touristeninformation gesagt.

Seite 17
Wölfe gibt es seit einigen Jahren u.a. im Dalsland. Sie leben im Nationalpark Tresticklan und wurden auch schon in der Nähe von Upperud gesehen. Siehe auch: http://www.naturvardsverket.se/Sa-mar-miljon/Vaxter-och-djur/Rovdjur/Fakta-om-varg/

Seite 25
Wegen der besseren Anbindung ans Autobahnnetz sollte unserer Meinung nach unbedingt auch die Fährverbindung Rostock-Trelleborg erwähnt werden.

Seite 111
Die bei der Etappe nach Fjällnäs angegebene Taxinummer ist veraltet. Die akutelle lautet 0684/10800.
Seite 130
Die Sennerei Valdalsbygget wird seit 6 Jahren von einer Familie aus Gotland in der Zeit von Mittsommer bis Mitte August bewirtschaftet. Sie sind dann mit ihren Kühen und Ziegen vor Ort und betreiben ein Sommercafe. Es gibt u.a. selbstgemachten Käse, Butter, Gebäck. Wir haben uns die Sachen schmecken lassen und mit der freundlichen Bäuerin geschwatzt. Vom Parkplatz an der Passstraße kommen viele Schweden auf einer kurzen Wanderung hierher.

Seite 130/131
In Flötningen wird man von Süden kommend nach Überquerung der Reichsstraße 70 von einem Hinweisschild direkt über einen Sumpf geschickt. Hier ist es besser, noch eine Weile auf der Straße in Richtung Grenze zu laufen und dann rechts abzubiegen. Wir haben das an der nächsten Einfahrt getan, aber vielleicht kann man noch bis zu Gränsbua laufen. Wir waren erst später mit dem Auto dort und haben vergessen nachzuschauen.

Seite 131
Die Gränsbua ist nur von Mitte Juni bis Mitte August geöffnet.

Seite 131
Wenn man von Norden kommend 3 km nach Fötningen nicht von der Schotterpiste dem Kungsleden folgend nach links abbiegt, sondern weiter gerade aus läuft, kommt man nach etwa 1 km nach Lomviken in ein Sommercafe, das in einem restauriertem Bauerngehöft liegt. Leider war es Anfang August schon geschlossen, wir durften uns aber das Gehöft ansehen. Sehr schön.

Seite 137
Zwischen Tangashütte und der Brücke über den Tangan gibt es auf einer Strecke von 10 km kein Wasser.

Seite 139
An der Rasthütte Lilldalstuga gibt es kein Wasser.

Seite 140
An der Rasthütte Närfjällstuga Gibt es nur schlechtes Teichwasser. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir uns im Tal mit schönem Bachwasser bevorratet.

Überhaupt war die Verfügbarkeit und Qualität des Wassers nicht so gut, wie wir das aus dem Norden Skandinaviens gewöhnt sind. Wir haben zwar das Wasser ohne Filter und andere Hilfsmittel getrunken und gut vertragen, können das aber nicht uneingeschränkt empfehlen.

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Schon 2 Kommentare

Sehr geehrter Herr Hennemann, vieln Dank für ihr Buch, es hatte uns vor einigen Jahren (Kungsleden, 4.Auflage) den Einstieg sehr erleichtert. Beim Durchblättern Ihrer 6. Auflage stellte ich fest, daß die wirklich wichtigen Informationen, nämlich die drei Angaben zu KM-Wanderung, KM-Boot und Wanderzeit, nicht mehr übersichtlich im Inhaltsverzeichnis stehen. Das ist sehr schade. Könnten Sie sagen, warum Sie an dieser Stelle Ihr Buch schmälerten? Mit freundlichen Grüßen

GerneimNorden

8/1/2012

Hallo,

natürlich höre ich es gerne, dass Dir mein Buch zum Kungsleden gefallen hat. Da ich zur Zeit auf dem Altmühltalpanoramaweg unterwegs bin (auch sehr schön und weiten Teilen erstaunlicherweise „einsamer“ als der Kungsleden), habe ich die Bücher gerade nicht zur Hand und kann Deine Frage daher nicht exakt nachvollziehen. Ohne die Schuld von mir schieben zu wollen, denke ich aber, dass die von Dir genannten Angaben im Satz „geopfert“ wurden. Du hast aber völlig Recht und die Größen sind ein wichtiger Faktor für die Tourenplanung. Bei der nächsten Ausgabe werde ich darauf achten, dass sie wieder im Inhaltsverzeichnis auftauchen, versprochen!

Einen herzlichen Gruß und weiterhin viele schöne Outdoor-Erlebnisse wünscht,

Michael Hennemann

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